Mit Oma und Opa durchs Werdensteiner Moor

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März 31, 2014 Kommentare (0) Touren für Familien

Mal wieder durch den Halder Tobel von Gunzesried nach Blaichach

Ende März und die Sonne scheint, als ob’s Ende Mai wäre. Also haben wir nach unserem Spaziergang durchs Werdensteiner Moor heute mal eben die Wandersaison eröffnet. Auf dem Spielplan stand mal wieder eine Wanderung durch den Halder Tobel von Gunzesried nach Blaichach – eine Tour, die bei uns quasi richtig direkt vor der Haustüre liegt!

 

Mit dabei waren diesmal auch Jonas Freund Raphael samt Mama – also haben wir uns zu sechst in die Familienkutsche gequetscht und sind in sechs Minuten nach Gunzesried gefahren. Beim Parkplatz am Ortseingang ist gleich auch die Eingangstür (warum habe ich die eigentlich nicht fotografiert) zu einer richtig schönen Wanderung bei uns im direkten Umkreis. Eine ständige Abfolge von Wasser, Brücke, Pause-Bänken und Auf und Ab macht die gut 4 km zu einem abwechslungsreichen Spektakel für die Kids. So auch heute: Gleich nach den ersten 300 Metern war die erste Proviantpause angesagt, mal gucken, was die beiden Mamas uns vier Jungs so in die Rucksäcke gepackt haben. Die erste Metallbrücke übern ersten Gumpen, zweimal hoch, zweimal bergab – und schon ist in die erste Kiesbank an der Gunzesrieder Aach erreicht. Mit großen und kleinen Steinen, die man bemalen und ins Wasser werfen kann, mit denen man Staudämme bauen kann und von denen man so runterspringen kann, dass man bis zum Knöchel im Wasser steht (Timmi!). Es war allerdings so warm heute, dass die Socken und auch die Schuhe schnell wieder trocken waren…

Weiter gings in stetem Auf und Ab, die Kinder blieben sehr brav in der Nähe der Eltern, weil doch die eine oder andere einigermaßen ausgesetzte Stelle zu passieren war. Nach weiteren drei Verpflegungspausen gelangten wir dann ans „Loch“ – einer kleinen Felsenge, durch die die Wassermassen allesamt durchmüssen. Keine Frage, dass ca. ein halber Ster Treibholz von den Kids da „durchgeströmt“ wurde, oder? Die dritte der Metallbrücken („Nur mit max. 3 Personen belasten“ steht drauf) forderte dann nochmal Papas Höhenangstresistenz heraus (Test bestanden!) und schließlich erhaschten wir schon den Blick auf den Blaichacher Stausee, mit dem das Bosch-Werk mit Strom versorgt wird. Noch eine kurze Pause an der Staumauer, eine ausgiebige Auskundschaftung der dortigen Materialseilbahn – und schon gings stets bergab wieder hinunter nach Blaichach, wo wir nicht nur wohnen, sondern wo es mit der Bäckerei Härle mitten im Ortskern auch eine gute Möglichkeit zur Einkehr (Kuchen ist saugut, aber auch sauteuer. Tipp für Kids: Wenn die Bedienungen gut drauf sind, kriegen alle Kinder beim Einkauf eine Breze geschenkt!) gibt.

Ein letztes Highlight sollte aber noch auf uns warten: Die Fahrt mit dem Bus zurück zum Autoholen. Darüber hier mehr!

Hier findet Ihr noch die Tour bei outdooractive:

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