1,7 km Kinderspaß pur: das Hexenwasser in Söll am Wilden Kaiser

60 Stationen hat das „Hexenwasser“ in der Skiwelt Wilder Kaiser Brixental – es setzt im Sommer einen sympathischen Gegenpunkt zum winterlichen Skizirkus und bringt unseren Kleinen die Kraft und die macht des Wassers näher.

Vorneweg: Es sollt net grad saukalt oder stürmisch sein, wenn man sich in Söll in die Hexengondeln schält. Weil droben in Hochsöll werden zumindest die Kids nass – das ist so gut wie sicher, warten doch 60 Erlebnisstationen auf uns. Wir waren an einem Tag Ende Mai unterwegs, der wettertechnisch als „gerade so“ durchgehen konnte. Also Softshell eingepackt und noch ne Ladung Ersatzklamotten in den Rucksack (so richtig nass geworden sind aber dann nur Jonas‘ Schuhe – von denen wir natürlich kein zweites Paar dabei hatten!). Bisschen Proviant schadet auch noch, liegt doch neben den drei Almgasthöfen auch ein wunderschöner Picknickplatz am Wasser auf der Route.

Es geht gleich am Gasthaus Hochsöll mit einer Floßfahrt los, es folgen Themenstationen, an denen man balancieren, einer Klangschale Töne entlocken oder einfach nur nach Herzenslust Wasser aufstauen kann. Er mag, tobt sich an der Hexenleiter aus, bei der man mit magischen Bewegungen Wasser bergan transportieren kann. Über die Alte Mühle und den Backofen geht’s weiter zur Stöcklalm mit Matschpanschbereich und Einkehrmöglichkeit sowie Trampolin, einige 100 Meter weiter finden wir einen herrlichen Picknickplatz am Wasser mit wunderschönen Holzliegen. Dann geht’s steil bergan, vorbei am Hexenwaschplatz, am Edelsteinschürfhäuschen und ins Moorbecken. Und schließlich vorbei an der Simonalm auf einem langen Barfußweg bergab zum Kirschgarten mit Bauernhofeisverkauf und zur Gründlalm samt Spielplatz mit Rollenrutsche, Kinderseilbahn.

…und weil wir eh schon unterwegs waren und auch noch mit der Gondelbahn weiter zur Hohen Salve fahren durften, haben wir uns anschließend natürlich auch das nicht entgehen lassen. Was es dort oben zu sehen gibt: Bei gutem Wetter sieht man auf die Gipfel von gut 70 Dreitausendern. Es gibt eine drehbare Panoramaterrasse und (!) ein Panoramaklo. Kann man schwer beschreiben, ist aber echt beeindruckend und sollte man unbedingt erlebt haben! Eine riesengroße Windharfe und ein Dutzend Sonnenuhr-Stationen sind ebenfalls zu bestaunen – Jonas hingegen haben wir von der Kletterfigur bis kurz vor Bergbahn-Schluss nicht wegbekommen!

Fazit: Ein überaus beschwinglicher und wunderschöner Familentag am Wilden Kaiser. War nicht der erste und wird sicherlich nicht der letzte gewesen sein!

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