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April 17, 2020 Kommentare (0) Ausrüstung, Tipps für Kids

Wandern mit den Kleinsten: Sicher durch die Berge mit dem Baby

Der Nachwuchs verändert den Alltag von jetzt auf gleich – doch auf Wanderungen durch die Natur muss nicht verzichtet werden! Mit den richtigen Vorräten im Gepäck und wenigen Vorkehrungen gelingt der Wanderausflug zu dritt selbst wenige Wochen nach der Geburt.

Wandern gleich nach der Geburt? Eine Herausforderung vor allem für die Mutter

Prinzipiell steht einer Wanderung mit einem Neugeborenen nichts im Wege und es gibt kein Mindestalter. Vielmehr sollte die Mutter bei der Entscheidung für oder gegen eine Wanderung im Fokus stehen: Welche Herausforderungen in der Natur traut sie sich so kurz nach der Geburt zu und welche Wanderstrecken schafft sie körperlich problemlos? Denn auch, wer langjährig erfahren im Wandern ist, wird nach einer Geburt merken, dass die eigene Fitness leidet. Längere Spaziergänge mit einigen Steigungen können dazu dienen, die körperliche Belastbarkeit in dieser besonderen Situation auszutesten.

Gleichzeitig wird so erprobt, wie das Neugeborene mit den verschiedenen (witterungsbedingten) Einflüssen umgeht. Manche Babys erfreuen sich an den neuen Eindrücken und schauen ununterbrochen staunend in die Gegend, andere verschlafen die Tour komplett und wieder andere reagieren empfindlich auf Wind und Sonne. Ein erster, langer Spaziergang zeigt, wo die Grenzen von Mutter und Baby liegen und bereitet so auf eine umfangreichere Tour vor.

Bestens geschützt gegen Wind und Wetter: Tourenwahl mit Baby

Als Faustregel gilt, dass eine mehrere Kilometer umfassende Wanderung am besten frühestens acht Wochen nach der Geburt absolviert werden sollte. Schon ohne Neugeborenes fällt die Wahl der richtigen Wanderroute nicht immer leicht. Durch witterungsbedingte Einflüsse wie die pralle Sonne auf weiten Teilen der Strecke kommen einige Touren gar nicht erst in die engere Auswahl. Mit einem Baby „im Gepäck“ sollte die Tour sorgfältiger ausgesucht werden. Schattige Strecken schützen es vor direkter Sonneneinstrahlung, bewaldete Gebiete sorgen für einen kleinen Windschutz. Und auf niedrigen Höhenmetern sinkt die Gefahr der plötzlichen Kälte.

Zudem sollte bedacht werden, dass sich eigentlich übliche Zwei-Stunden-Wanderungen mit Baby schnell in Vier- bis Fünf-Stunden-Wanderungen verwandeln können. Der Grund ist die Unberechenbarkeit des Nachwuchses: Plötzlich muss das Baby gewickelt oder eine Pause ausgedehnt werden, weil das Neugeborene nicht wieder einschlafen will. Wer von Anfang an mehr Zeit für eine Wanderstrecke einplant, ist entspannter unterwegs – daher sollten Wandertouren mit Baby besser streckentechnisch kurz gehalten werden. So macht es gar nichts aus, wenn sich manche Pausen etwas in die Länge ziehen.

Bestens versorgt: Ernährung und Ausrüstung für die Familienwanderung

Die ersten Schritte beim Wandern – so funktioniert’s!

Die Nahrung des Babys während einer Wanderung sieht genauso wie im übrigen Alltag aus. Das heißt: Stillende Mütter benötigen keinen zusätzlichen Proviant für den Nachwuchs, während andere auf Babynahrung wie Milchpulver oder Babybrei setzen können. Auch das nötige Equipment wie beispielsweise eine Milchflasche sollte während der Tour mit dabei sein. Diese können spielendleicht über Online-Shops erworben werden. So gibt es trinkfertig Anfangsmilch und andere Produkte schon über Shop Apotheke zu erwerben. Wer unterwegs keine Möglichkeit zur Erhitzung von Babybrei oder Fläschchen hat, kann die Nahrung vorab zubereiten und in einer Thermosflasche mitnehmen.

Und wie kommt das Baby selbst durch den Wald? Ein Tragetuch oder eine so genannte Babykraxe ist die bevorzugte Wahl des Transports für das Neugeborene. Mit Buggys oder Kinderwagen kommen Wanderer nicht immer weit. Das Tragetuch sollte sowohl für den Träger als auch für das Baby ergonomisch und komfortabel sein; wichtig sind eine gesunde Haltung des Neugeborenen und die Möglichkeit, die Beine unterwegs zu bewegen. Durch viel Bequemlichkeit sinkt das Risiko, während der Wanderstrecke an die eigenen Grenzen zu stoßen – und gleichzeitig steigt die Chance auf einen rundum gelungenen Familienausflug.

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