Ganz am Ende des Gunzesrieder Tales: Alpe Scheidwang

Rodeln und Wandern: Durch den Schnee zur Juget-Alpe

November 17, 2015 Kommentare (0) Ausflugsziele, Tipps für Kids, Touren für Familien

Auf der Suche nach dem Schatz im Gunzesrieder Tal

Jetzt waren wir ja schon wahrlich oft genug beim Wandern Gunzesried und kennen dort schon die allermeisten Rastbänke, Einkehrmöglichkeiten und Aussichtspunkt. Nun ist ein neuer Themenweg hinzugekommen, den wir natürlich gleich noch mal schnell vor Saisonende ausprobiert haben: Auf der Suche nach dem Schatz im Gunzesrieder Tal – wir waren „Gunzo“ auf der Spur!

Jetzt sind wir also auf der Suche nach jenem „Gunzo“ – und stehen auf dem Parkplatz am Eingang zum Halder Tobel. Mama hat vorher das Begleitheft in der Sennerei erworben, wo nach anfänglicher Konfusion dann auch die „Schatztruhe“ mit den Begleitheften gefunden wurde. 2 Euro kostet das 16seitige Hefterl – anschließend gibt’s dafür übrigens auch noch einen kleinen Preis. Es schadet also nichts, wenn Ihr die Tour so macht, dass die Sennerei (offen von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr) oder der Dorfladen (werktags nur Mittagspause von 13 bis 14 Uhr, aber am Wochenende ab mittags geschlossen) offen haben! Start ist am Eingangstor zum Tobel, „Wie lange ist die angegebene Wegzeit nach Blaichach“. Eine Stunde, der erste Lösungsbuchstabe ist schon geknackt, schräg gegenüber geht’s gleich weiter mit der nächsten Frage. Aber keine Angst, wir verraten Euch jetzt nicht alle Fragen und Antworten – die Schatzsuche müsst ihr schon selber machen!

Wir laufen über die Ach-Brücke samt Rätselfrage durch den Ort bis zur Talstation der Ossi-Reichert-Bahn, die nur im Winter und an wenigen ausgewählten Tagen im Sommer in Betrieb ist. Auch hier ist auf der Übersichtstafel eine Frage zu knacken – vorher nutzen wir aber bereits die Gelegenheit zu einer kleinen Rast am Gebirgsflüsschen Ach, das heute gemütlich vor sich hin plätschert. Nach Regenfällen wird aus der Ach ein mächtiger Strom, heute können die Jungs problemlos Dämme bauen, Steine werfen und Stoamanderl bauen. Und, was für ein Wunder: Wir haben diesmal KEINE nassen Socken, keine Wurfverletzungen und machen uns völlig entspannt auf den Rückweg. Wir laufen hoch zur Bushaltestelle an der Talstraße, die gerade zur Freizeit-Rushhour am Nachmittag schon ein bisschen befahren ist. Nehmt also die paar 100 Meter die Kids an die Hand. Im Ort machen wir noch einen Halt beim Brunnen am Dorfladen und zweigen sogleich rechts in Richtung Kirche ab. Hier lädt ein liebevoll gestalteter öffentlicher Kräutergarten zum Kräuterrätseln ein, während sich die Kids auf dem Spielplatz austoben können. Freilich darf auch ein kurzer Besuch in der Kapelle nicht fehlen! Anschließend schnappen wir uns noch den kleinen Preis in der Sennerei und sind nach gut eineinhalb Stunden (mit vielen Pausen) wieder am Ausgangspunkt. Herrlicher Spaziergang, wie geschaffen für einen Nachmittag – oder für die „kurzen Tage“, die wir gerade haben!

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