Auf Wanderungen und Bergtouren werden Stöcke schon lange eingesetzt. Früher waren es die hölzernen Wanderstöcke. Im Laufe der 90er Jahre bekannte man sich mehr und mehr zum Nutzen von Wanderstöcken. Sportartikelhersteller begannen damit, Teleskopstöcke in Serie zu produzieren. Heute ist es auch bei jungen Wanderern und Bergsteigern nicht uncool, dass man Wanderstöcke verwendet. weiterlesen…
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Wir freuen uns auf einen alltäglichen Ausflug gemeinsam mit Euch in die bunte Welt des Wanderns!
Uwe und Thilo
Wanderstöcke ohne Wenn und Aber!
Früher, wenn ich als Kind mit meinen Eltern beim Wandern war, dachte ich mir oft, dass Wanderstöcke etwas für alte Menschen sind oder für solche, die Probleme beim Gehen haben. Wanderstöcke fand ich damals überhaupt nicht cool und keine zehn Pferde hätten mich dazugebracht, mir auch mal selbst welche anzuschaffen. Jahrelang bin ich also ohne Stock den Berg rauf und wieder runter. Auch mein Mann und meine beiden Söhne fanden Wanderstöcke ziemlich albern.
Vor drei Jahren allerdings passierte etwas, was meine Einstellung zu Wanderstöcken radikal änderte. Wir waren in einer größeren Gruppe auf einer eintägigen Bergtour unterwegs. Die Route war nicht sonderlich anspruchsvoll, auch einige Kinder und Jugendliche waren dabei. Abends plötzlich, als ich einigermaßen ausgepowert und verschwitzt ins Auto stieg, durchfuhr ein heftiger Schmerz meinen Rücken, dass mir beinahe die Tränen in die Augen schossen. Mit meinen 42 Jahren zähle ich mich wahrlich nicht zum alten Eisen, aber in diesem Moment dachte ich, dass bei mir mit Natur und Wandern erst Mal Schluss ist in den kommenden Monaten.
Mein Hausarzt bescheinigte mir allergrößte Verspannungen im Wirbelsäulenbereich und verabreichte mir zur Linderung der Schmerzen erst einmal eine „Pferdepackung“ Tabletten (Anmerkung: ein heißes Bad bewirkte rein gar nichts). Meine Verspannungen rührten von einer permanent unausgewogenen Belastung der Wirbelsäule, die ganz besonders beim längeren Gehen bzw. Wandern entsteht. Da dachte ich immer, Bewegung ist gesund und dann so was! Die Kräfte, die u.a. beim Abwärtsgehen auf den Körper wirken, sind immens und belasten Wirbelsäule und Knie sehr. Mein Arzt riet mir umgehend zu Wanderstöcken. Jetzt erst verstand ich, wozu diese Dinger wirklich gut sind: Sie entlasten Muskeln, Wirbelsäule und Gelenke!
Ohne Wanderstöcke geht mir heute aus der Familie keiner mehr in die Berge. Nach meiner schmerzhaften Erfahrung haben wir uns alle komplett mit Stöcken eingedeckt. Und tatsächlich, sie helfen. Gerade bei unseren beiden Sprösslingen macht sich der positive Effekt bemerkbar, denn ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase sind ja Wirbelsäule und Knie äußerst sensible Belastungszonen. Der Körper nimmt automatisch eine gesündere Haltung beim Gehen ein. Rücken- und Nackenmuskulatur sind nach einer ausgiebigen Tour nicht mehr verspannt. Auch die Knie tun den Jungs nicht mehr weh.
Mein unbedingter Tipp: Wanderstöcke für die ganze Familie, auch für die Kinder ohne Wenn und Aber! Der Handel bietet je nach Anspruch ein großes Sortiment unterschiedlicher Größen und Ausführungen an. Wir haben uns für Leki Kinder Trekking- und Wanderstöcke entschieden und sind damit sehr zufrieden. Übrigens eignen sie sich auch hervorragend für Nordic Walking! Preis: ca. 42 Euro.
Zum Glück hatten unsere Freunde eine Rucksackapotheke dabei
Es geschah bei einer Wanderung mit unseren Kindern und mit einer befreundeten Familie. Ein sonniger Tag, gute Laune bei allen und auch die Kinder waren hoch motiviert, weil sie wussten, dass an unserem Ziel ein toller Abenteuerspielplatz auf sie wartete. An einer Weggabelung unterwegs lagen viele aufeinander gestapelte Baumstämme. Die Kinder kraxelten natürlich hinauf und hüpften begeistert von Stamm zu Stamm.
Dabei rutschte unser Florian plötzlich ab und schürfte mit seinem Gesicht über die raue Rinde eines Baumstammes. Das Geschrei war groß, die Verletzungen nicht wenige. Die zahlreichen Wunden bluteten stark und waren verschmutzt.
Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie froh ich darüber war, dass meine Freundin Anja, ein Outdoor-Erste-Hilfe-Set dabei hatte. Wir konnten damit Florians Wunden säubern, desinfizieren und zumindest provisorisch verbinden. Hätten wir keine Rucksackapotheke gehabt, wären Florians Beschwerden wohl noch mehr als zwei Stunden unbehandelt geblieben.
Nochmals vielen Dank, Anja!
Ich habe mir nun auch eine » Rucksackapotheke (Ortovox ERSTE HILFE+ ) zugelegt und bin mit meiner Familie nun wieder beruhigter unterwegs.
Die richtige Wanderbekleidung – immer schön an an die Zwiebel denken
Wenn Sie mit Ihren Kids gern und oft draußen unterwegs sind, spielt die richtige Bekleidung eine wichtige Rolle. Ganz besonders bei längeren Wanderungen und Bergtouren sollten Sie darauf achten, immer genügend Kleidung zum Wechseln dabei zu haben. Regen, Kälte, Schnee und natürlich auch Wind und Hagel können dem menschlichen Organismus stark zusetzen, wenn Sie sich nicht richtig schützen. Das gilt übrigens auch für zuviel Sonne! Natürlich reagieren Kinder noch weit empfindlicher auf Witterungseinflüsse und benötigen schon deshalb ein taugliches, funktionsfähiges Wanderoutfit.
Prinzipiell sollten Sie bei der Anschaffung von richtiger Wanderbekleidung immer auf Qualität setzen. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle! In Sachen Outdoor-Bekleidung hat sich in den letzten Jahren viel getan – moderne Funktionstextilien können so Einiges, z.B. schlechtem Wetter standhalten, wasser- und windabweisend sein und trotzdem schön bequem am Körper anliegen. Sie leiten den Schweiß ab, aber sorgen dafür, dass von außen keine Feuchtigkeit eindringt.
Was die richtige Handhabung von Wanderbekleidung anbetrifft, so halten Sie sich am besten an die Tipps der Wanderprofis. Die nämlich wenden das Zwiebelprinzip an – nein, keine Kleidung zum Heulen, sondern die Schicht-für-Schicht-Bekleidung. Die Regeln fürs richtige An- und Ausziehen sind eigentlich ganz einfach: Je nach Witterung und Temperatur werden einzelne Schichten ab- und wieder angelegt.
Schicht 1 sorgt für Trockenheit.
Mit Funktionsunterwäsche, die Schweiß nach außen ableitet, machen Sie den richtigen Anfang.
Schicht 2 sorgt für Isolation.
Hemd, Pullover und Trekkinghose aus Baumwolle oder modernen Funktionstextilien geben Schutz. Feuchtigkeit kann trotzdem nach außen abgegeben werden.
Schicht 3 sorgt für Wärmeisolation.
Mit Westen oder Fleece-Jacken liegen Sie immer richtig. Damit es auch weiterhin schön warm bleibt.
Schicht 4 sorgt für Schutz.
Bei Wind, Regen oder Schnee muss High-Tech ran: Der Handel bietet spezielle Trekkinghosen und Outdoor-Jacken aus hochwertigen Materialien an. Eingearbeitete Membranen sorgen dafür, dass Feuchtigkeit nach außen entweichen kann.
Immer an den Wanderrucksack denken
Wenn ich dran denke, nehme ich auch mein UNO oder ein Quartett mit. Ich, die Erwachsenen und meine Freunde freuen uns immer wenn wir bei einer Rast was zum Spielen dabei haben.










